Tryptophan: Die Aminosäure für die Melatoninausschüttung

Der limitierende Faktor für die Ausschüttung von Melatonin beim Menschen wie auch bei anderen Säugetieren ist die Verfügbarkeit der Aminosäure Tryptophan. Tryptophan kann nur durch die Nahrung aufgenommen werden. Tryptophan gelangt via Blutkreislauf ins Gehirn und wird dort von den melatoninproduzierenden Pinealozyten aufgenommen.

L-Tryptophan, das über den Blutkreislauf zur Zirbeldrüse gelangt ist die Basis für die Sekretion von Melatonin.

Tryptophan ⇒ 5HTP ⇒ Serotonin ⇒ Melatonin, das ist die biologische Produktionskette. Ohne Tryptophan kein 5HTP, ohne 5HTP kein Serotonin. ohne Serotonin kein Melatonin.

Wie kommt das Melatonin in die Milch?

Milch enthält seit jeher Spuren von Melatonin. Es wird nicht nur vom Menschen, sondern auch von vielen Säugetieren produziert, dementsprechend auch von Schafen, Kühen oder Ziegen. Je nach Futtergrundlage der Tiere und je nach Melkzeitpunkt enthält ihre Milch unterschiedlich viel Melatonin. Es wird in der Zirbeldrüse des Gehirns aus der Aminosäure Tryptophan durch die organspezifische Hydroxiindol-O-Methyltransferase gebildet und während der Nachtstunden pulsatil ins Blut ausgeschüttet. Bei der Milchbildung gelangt Melatonin vom Blut in die Milch und bildet so die Basis für nacht-milchkristalle.

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Tryptophan: Die Aminosäure für die Melatoninausschüttung

Der limitierende Faktor für die Ausschüttung von Melatonin beim Menschen wie auch bei anderen Säugetieren ist die Verfügbarkeit der Aminosäure Tryptophan. Tryptophan kann nur durch die Nahrung aufgenommen werden. Tryptophan gelangt via Blutkreislauf ins Gehirn und wird dort von den melatoninproduzierenden Pinealozyten aufgenommen.

L-Tryptophan, das über den Blutkreislauf zur Zirbeldrüse gelangt ist die Basis für die Sekretion von Melatonin.

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Milch enthält seit jeher Spuren von Melatonin. Es wird nicht nur vom Menschen, sondern auch von vielen Säugetieren produziert, dementsprechend auch von Schafen, Kühen oder Ziegen. Je nach Futtergrundlage der Tiere und je nach Melkzeitpunkt enthält ihre Milch unterschiedlich viel Melatonin. Es wird in der Zirbeldrüse des Gehirns aus der Aminosäure Tryptophan durch die organspezifische Hydroxiindol-O-Methyltransferase gebildet und während der Nachtstunden pulsatil ins Blut ausgeschüttet. Bei der Milchbildung gelangt Melatonin vom Blut in die Milch und bildet so die Basis für nacht-milchkristalle.

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